Pfingstandacht


Himmelfahrt

Der Blick weitet sich an diesem Feiertag.
Neues kommt in den Blick.
Der Übergang gelingt.

Die Predigt mit Bildern aus dem Heiligen Land und aus Norddeutschland von Pastorin Annkatrin Kolbe und Pastor Hago Michaelis aus dem Gottesdienst in der Adventskirche können Sie hier nachlesen. Klicken Sie hier (pdf-Datei).

 

Die Abbildung links zeigt die Himmelfahrt auf einem Gemälde in der St.-Magnus-Kirche zu Tating (Eiderstedt)


20. April 1945

Gedenken an die Kinder vom Bullenhuser Damm

Am 20. April haben wir eine symbolische Klagemauer auf dem Roman-Zeller-Platz aufgestellt und um 12 Uhr eine kleine Gedenkfeier ohne Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. Der Film ist auf dieser Seite etwas weiter unten zu sehen.

Wir laden herzlich dazu ein, die Mauer als Ort des Gedenkens zu besuchen, dort vielleicht eine Blume oder einen Stein abzulegen. Wir würden uns auch sehr über einen Austausch der Gedanken mit euch und Ihnen freuen. Auf unserem Padlet besteht dazu die Möglichkeit, klickt hier.

Einfach das Plus-Zeichen in den Spalten anklicken und einen Kommentar schreiben oder ein Foto einstellen.

Zusätzlich bieten wir einen Podcast „Kinder mit Stern“ an, der für Kinder und Erwachsene geeignet ist. Ihr findet ihn gleich nach diesem Text etwas weiter unten.

Einen Beitrag zum Thema findet ihr in unserem letzten Gemeindebrief, ihr könnt ihn hier nachlesen (pdf-Datei).

Wer mehr wissen möchte über die Kinder vom Bullenhuser Damm, wird hier fündig.


Gedenkfeier Bullenhuser Damm 2021


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»Kinder mit Stern« – Ein Buch von Martine Letterie

Am 20. April gedenken wir der Kinder vom Bullenhuser Damm, die 1945 in Hamburg von den Nazis ermordet wurden.
Unsere Gemeindepädagogin Marion Voigtländer hat drei Geschichten aus dem Buch »Kinder mit Stern« von Martine Letterie ausgesucht, die aus dem Leben der jüdischen Kinder erzählen. Es lesen: Marion Voigtländer und Hago Michaelis.

Mehr Informationen über das Buch und die Autorin findet ihr auf der Seite des Verlags.


Gottesdienst für »still geborene« Kinder

Jedes Jahr lädt die Initiative »still geboren« zum Gedenkgottesdienst für »still geborene« Kinder ein. Es ist ein Gottesdienst, den wir in ökumenischer Gemeinschaſt feiern.

Wir möchten in diesem Gedenkgottesdienst der verstorbenen Kinder gedenken, Leid und Schmerz Raum geben, aber auch Trost und Zuversicht gewinnen.

Den Gottesdienst leiten Pastorin Karin Pusch, Pastorin Michaela Fröhlich, Pastorin Anke Zorn und Pastor Manfred Ewaldt. Auch eine Hebamme und eine Kirchenmusikerin wirken mit. Konfirmandin Greta aus unserer Kirchengemeinde singt „Ave Maria“. Es ist bei der Aktion „Schenk uns dein Lied“ von Gudrun Kühn-Hoppe entstanden.

Legen Sie sich für den Gottesdienst eine persönliche Gedenkkerze und Streichhölzer bereit, wir wollen unsere Kerzen im Rahmen einer Zeremonie während des Gottesdienstes anzünden.

 - Copyright: Albertinen-Krankenhaus, Schnelsen

Sonntag – 11. April – 16 Uhr – nur online

Um am Gottesdienst teilzunehmen, klicken Sie dann bitte hier oder scannen Sie den QR-Code.


Osternacht


Die Osterandacht am Sonnabend vor Ostern feiert schon traditionell das besondere, das neue Licht, das zu Ostern in die Welt gekommen ist. Wie sollen wir uns das vorstellen mit der Auferstehung? Was feiern wir da eigentlich zu Ostern? Unsere kleine Andacht im Videoformat versucht die Stimmung der Osternacht in die Häuser der Gemeinde zu tragen. Mit dem neuen Licht kommt jetzt das Leben ganz neu zu den Menschen zurück: mit viel Hoffnung und mit viel Freude. Vielleicht zünden Sie sich auch selbst eine Kerze dazu an, damit das Licht auch sie erreichen kann – wo immer Sie gerade sind. Wir wünschen Ihnen österliche helle Freude im Herzen.
Mit Pastor Lutz Bruhn, Pastor Hago Michaelis, Kirchenmusikerin Makiko Eguchi (Orgel, Klavier) und Ryuto Hibino (Posaune).


- Copyright: pixabay.com

Ostersonntag

»Jesus ist auferstanden!« – Sehen Sie hier einen Familiengottesdienst mit Biegepuppen, inszeniert von Pastorin Annkatrin Kolbe und Pastor Hago Michaelis.

Finden Sie hier unseren Podcast »mit Leichtigkeit«.

Zum Anklicken und Mitsingen zuhause: Osterchoräle. Kirchenmusikerin Gudrun Kühn-Hoppe spielt »Christ ist erstanden« (EG 99), »Wir wollen alle fröhlich sein« (EG 100) und »Er ist erstanden« (EG 116). Die Choräle wurden in der Adventskirche an der Weigle-Orgel aufgenommen.


Familiengottesdienst


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Mit Leichtigkeit

Ein Podcast zu Ostern 2021 – alle sehnen sich nach mehr Leichtigkeit in diesen Tagen.

Pastorin Michaela Fröhlich verkündet die Botschaft des Osterevangeliums.

Außerdem hören Sie Musik von Wolfgang Amadeus Mozart: Kirchensonate G-Dur (KV 274). Es spielen Lennart Beck, Katharina Kühn, Kim Wittenburg und Gudrun Kühn-Hoppe.


Osterchoräle

Wie mag es sich für Sie anfühlen ...

... wenn in der Osternacht feierlich die neue Kerze entzündet wird und das Licht sich in der Kirche ausbreitet
... wenn der Ruf ertönt: »Christus ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!«
... wenn die Glocken in die Stille der Nacht hinein, zu läuten beginnen, die Orgel tief einatmet und dann laut der Ruf aus vielen Kehlen erklingt: »Christ ist erstanden!«

Für mich ist das ein wirkliches Gänsehautgefühl, und es kommt wieder, jedes Jahr, ganz gewiss. Und ich weiß auch schon, dass es wiederkommt, dieses Gefühl und die Gewissheit: »Christus ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!«

Dieses Erlebnis vermisse ich dieses Jahr. Das Erlebnis, das wir in der Osternacht und am Morgen teilen und gemeinsam erleben. Meine drei Lieblinbgschoräle mögen Sie ein wenig trösten. Bis es wieder aus vollem Hals erklingt mit vielen Stimmen gleichzeitig: »Christ ist erstanden!«

Hinter den drei Bildern ist die Musik hinterlegt – klicken Sie einfach auf die untenstehenden Bilder:

Christ ist erstanden, EG 99 – Wir wollen alle fröhlich sein, EG 100 –
Er ist erstanden Halleluja, EG 116

Kirchenmusikerin Gudrun Kühn-Hoppe

- Copyright: Robert Nymann unsplash
Christ ist erstanden – EG 99
Noten - Copyright: Michael Maasen unsplash
Wir wollen alle fröhlich sein – EG 100
Christus - Copyright: Andrea Leopardi unsplash
Er ist erstanden Halleluja – EG 116

Abendmahl im eigenen Haus

 - Copyright: Lutz Bruhn

Wir geben Ihnen hier eine Handreichung, wie sie zuhause in der Familie zusammen Abendmahl feiern können. Man brauchte nicht viel dafür: Brot und Traubensaft oder Wein, ein bisschen Stille und eine Kerze. Alle benötigten Texte finden Sie in der Anleitung – bitte klicken Sie hier.


Gründonnerstag

Der Gründonnerstag steht ein wenig im Schatten des großen Osterfestes. Dabei hat er eine ganz eigene Botschaft und einen ganz eigenen Sinn: Er erinnert an die Entstehung des Abendmahl. Gerade in den Zeiten, in denen wir es nicht zusammen feiern können, wird uns seine Bedeutung klarer: Im Abendmahl finden wir die Nähe Jesu spürbar, die eigentlich nicht viele Worte braucht. Lassen Sie sich mit dem kleinen Video noch einmal auf den Gründonnerstag einstimmen, Kirchenmusikerin Makiko Eguchi begleitet uns dabei musikalisch.

Außerdem weisen wir hier daraufhin, wie wir Ostern feiern können, auch wenn wir dies nicht gemeinsam in den Gottesdiensten tun dürfen.


Karfreitag

Aus dem Christophorushaus haben wir einen Gottesdienst mit Pastorin Annkatrin Kolbe live übertragen. Der Gottesdienst ist zuende. Hier finden Sie Predigt und Gebet zum Download – klicken Sie hier.

Sornitza Patchinova (Geige) und Makiko Eguchi (Klavier) spielen Vocalise op. 34 nr. 14 von Sergei Rachmaninoff. Sie können die Sounddatei herunterladen – klicken Sie hier.


Tschüss!

Am 21. März haben wir Vikarin Janika Frunder „tschüss!“ gesagt. Vorläufig, denn bis zum Herbst ist sie noch vor Ort – nur eben am Schreibtisch, es ist Prüfungszeit!

Janika Frunder ist seit 2019 in unserer Kirchengemeinde. Sie hat in ihrer ersten Phase Kinder in der Grundschule in Bönningstedt unterrichtet. Mit Herz und Kopf ist sie unterwegs gewesen: Seelsorge, Pädagogik und Verkündigung. In Gottesdiensten haben Sie sie erlebt, in Einzelgesprächen, bei Taufgesprächen. Einen gesamten Konfijahrgang hat sie intensiv begleitet und den nächsten mit angefangen.

Als Corona kam, hieß es Umdenken: Die Osterbrief-Aktion war ihre Idee, der Straßensegen, Hoffnung-Hamstern. Netzwerkarbeit war angesagt, hier vor Ort und auch in regem Austausch mit ihren Vikariatskolleg*innen in den anderen Gemeinden. Ihr feines Gespür für Bilder und Sprache und Suche nach einer Religiosität mitten im Alltag wird ihre zukünftige Gemeinde freuen! Schön, dass wir den frischen Wind ihrer Gedanken und Ideen eine Zeit lang hier haben durften.

Wir wünschen von Herzen gutes Gelingen für das 2. Examen! Und dann: Türen auf für eine schöne Pfarrstelle! Alles Gute für Janika Frunder und ihre Familie!


 - Copyright: Rainer Kolbe

Church Events

Wir freuen uns, Ihnen unser neues Anmeldeportal anbieten zu können. Sie finden es hier.

Was müssen Sie tun? Sie suchen und finden nach Klick auf den Link den Gottesdienst oder die Veranstaltung, die Sie besuchen möchten, klicken auf »buchen« und geben die erforderlichen Daten ein (nur Telefonnummer und E-Mail-Adresse). Sie bekommen eine E-Mail mit Ihrer Anmeldung zugeschickt. Diese können Sie ausdrucken und zur Veranstaltung mitbringen. Oder Sie nennen dem Hygieneteam einfach Ihren Namen, er steht ja dann auf der Anmeldeliste. Eine Bitte: Kommen Sie spätestens zehn Minuten vor Beginn der Veranstaltung, damit wir freigebliebene Plätze anderweitig vergeben können.

Was haben Sie davon? Sie brauchen bei Ihrem Besuch keine Kontaktdatenkarte mehr auszufüllen. Und wir können Sie umgehend informieren, falls unsere Veranstaltung nicht stattfinden kann! Und wenn Sie doch nicht kommen können? Dann stornieren Sie Ihre Anmeldung mit zwei Klicks in der Bestätigungs-Mail. Was haben wir davon? Wir haben frühzeitig einen Überblick über die Zahl der Besucher und können besser vorbereiten, was im Zuge des Infektionsschutzes vorzubereiten ist: Datenerfassung, Abstände, Handdesinfektion ...

Probieren Sie es doch gleich einmal aus!
Gudrun Kühn-Hoppe

Ihre Daten werden gemäß des Datenschutzgesetztes der EKD nach vier Wochen gelöscht und natürlich nicht für andere Zwecke genutzt.


Bilder aus der Zeit des Sabbaticals von Pastor Hago Michaelis

- Copyright: Hago Michaelis
- Copyright: Hago Michaelis
- Copyright: Hago Michaelis
- Copyright: Hago Michaelis
- Copyright: Hago Michaelis
- Copyright: Hago Michaelis

Weihnachts-Nachglanz

In diesem Podcast hören Sie Gedanken zu dem Lied Ich steh an deiner Krippen hier von Paul Gerhardt. Sie hören die beiden Melodien in denen dieser Text erklingt von der Orgel gespielt. Die nachweihnachtliche Ruhe breitet ihren Glanz aus.

Aber hören Sie selbst.

Klicken Sie auf das Bild, dann werden Sie zum Podcast weitergeleitet.


Liebe Gemeinde,

wir schenken Ihnen die Weihnachtsgeschichte – und zwar gleich in zwei Varianten:

Einmal vom ganzen großen Team zusammengetragen – lebendig und überraschend!
Und einmal etwas besinnnlicher, gelesen am Tannenbaum in der Adventskirche, in der vertrauten Übersetzung nach Martin Luther.

Frohe Weihnachten!
Ihre Kirchengemeinde Schnelsen

Zum Starten der Videos klicken Sie bitte auf die Bilder.

MiniGottesdienst am 4. Advent

Liebe Grüße aus dem MiniGottesdienst, den wir am 4. Advent im Christophorushaus gefeiert haben. Es war schon ganz schön weihnachtlich – und wie Kasper das erlebt, das könnt ihr hier auch noch einmal im Film sehen.


Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg …

Wir lassen uns von unseren Krippenfiguren auf dem Weg nach Bethlehem begleiten. Dafür haben wir Maria und Josef, einen Engel, einen Hirten, einen Sterndeuter und sogar einen Esel zu uns eingeladen. Sie möchten euch erzählen, was sie auf dem Weg zur Krippe erlebt haben. Darüber hat das Kigo-Team einen kleinen Film gedreht – hier zu sehen.


Unter Kitteln

Wir kennen das Christophorushaus als einen Ort der Begegnung. Es ist ein Haus der Besinnung, ein Haus, in dem gefeiert, diskutiert, gelacht und nachgedacht wird. Was liegt also näher, als unter seinem Dach auch eine Stätte der Literatur, der Kunst und Diskussion zu eröffnen? Das Christoforum! Lesungen, Musik-Veranstaltungen, Ausstellungen, Themenabende – vieles soll und wird möglich sein.

Dass unser Krankenhaussystem nicht erst seit der Coronakrise am Limit ist, zeigt uns Alexander Rösler in seinem ersten Roman: UNTER KITTELN.
Rösler weiß, worüber er schreibt: Im Hauptberuf ist er Chefarzt an einer Klinik für Geriatrie in Hamburg. Er hat persönliche Erfahrungen mit dem kranken Gesundheitssystem, das auf Wirtschaftlichkeit getrimmt wurde. Daher dürfte auch der bisweilen sarkastische Ton rühren, wenn er seine problematischen Protagonisten unter ihren Kitteln ziemlich fragwürdig erscheinen lässt. Obwohl sie doch angeblich so genau wissen, was zählt.


Verlangen nach Berührung

Das Verlangen nach Berührung ist tief in uns Menschen verankert. Berührung ist Ausdruck von Verbundenheit. Berühren und Berührtwerden machen lebendig. Wohlmeinender Körperkontakt mobilisiert sogar die körpereigene Apotheke des Menschen, stabilisiert das Immunsystem, wirkt entspannend auf die Skelettmuskulatur. Wie wichtig Berührungen in sozialer Hinsicht sind, beschreibt der Tastsinn-Forscher Martin Grunwald:

„Berührungen sind immer auch Kommunikationsakte, die Beziehungen und Wechselwirkungen entstehen lassen. Sie geben uns außerdem Orientierung im Raum, mindern unser Gefühl der Verlorenheit. Ohne ein intaktes Tastsinnsystem wüssten wir nicht, dass wir existieren und wo vorn und hinten ist. Und die neun Monate im mütterlichen Uterus haben Folgen: Es tut uns gut, von warmen, weichen Körpern berührt zu werden. Berührung mit warmen Objekten stimmt uns gegenüber anderen milde. Das gilt sogar für eine warme Tasse: Wer die in der Hand hält, sieht andere gleich in freundlicherem Licht, wie Studien zeigen.“

Wir müssen weiterhin Abstand halten? Wir leben aktuell in einer berührungsarmen Gesellschaft. Die Maske verstärkt das noch. Aber ganz ohne Nähe geht es eben nicht. Der Tastsinn-Forscher schreibt: „Und es ist ebenso eine Form von Gewalt, wenn man Menschen die Berührung vorenthält, die sie brauchen.“

Wir wollen es wagen, über dieses sensible Thema zu sprechen: Berührungen. Ein wenig Mut gehört dazu, es braucht Zeit, die richtigen Worte zu finden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch vom 28. Juni bis 2. August in der Adventskirche!

Pastorin Michaela Fröhlich für das Team der Pastor*innen

Foto (c) Kokopelli / pixelio.de

Kinder vom Bullenhuser Damm

Am 8. Mai 1945 erfolgte die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht und die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten wurde endlich beendet. Diesen Tag der Befreiung dürfen wir dieses Jahr zum 75. Mal erinnern. 75 Jahre Frieden – dafür sind wir sehr dankbar.

Für die 20 Kinder vom Bullenhuser Damm kam dieser Tag des Kriegsendes zu spät: Am 20. April wurden sie in der Schule Bullenhuser Damm erhängt. Die Erinnerungen an das, was Menschen im Nationalsozialismus angetan wurde, können und wollen wir nicht ausblenden, wenn wir den 8. Mai als Tag des Kriegsendes feiern. Wir halten das Gedenken an die Opfer aufrecht, in Schnelsen besonders, indem wir uns an die 20 Kinder vom Bullenhuser Damm erinnern.

Der von uns gestaltete Film lässt Sie daran teilhaben.


Lyrik auf Rezept

Es ist soweit: Nach langer Corona-bedingter Auszeit findet im Christophorushaus in Schnelsen am 10. Juli wieder eine Lesung statt. Nach dem Motto „Lyrik auf Rezept“ werden im Rahmen des Christoforum „ringelnatzige“ und andere „komische“ Gedichte und Geschichten aus der Feder von Volker Maaßen zu hören sein. An der Zubereitung beteiligt ist – außer Volker Maaßen – die aus Funk und Fernsehen bekannte Schauspielerin Katharina Schütz.

10. Juli, 19 Uhr, Eintritt frei!

Die Zahl der Besucher ist begrenzt. Bitte bringen Sie eine Maske mit. Eine Voranmeldung ist zwingend erforderlich: entweder per Mail an michaelis@kircheschnelsen.de oder per Post an das Christophorushaus, Pastor Michaelis, Anna-Susanna-Stieg 10, 22457 Hamburg. Bitte geben sie bei der Anmeldung Ihren Namen und Ihre Telefonnummer an und schreiben sie dazu, mit wie vielen Personen aus einem Haushalt sie dabei sein werden.


Ostern

Liebe Gemeinde! In diesem Jahr können keine Oster-Gottesdienste in unseren Kirchen stattfinden. Es schmerzt uns sehr, die frohe Botschaft von der Auferstehung nicht gemeinsam feiern zu können.
Das Internet ist natürlich kein Ersatz für die fehlende Gemeinschaft. Dennoch ist es eine Möglichkeit, die Botschaft weiterzugeben. Die Pastorinnen, Pastoren und Kirchenmusikerinnen unserer Gemeinde haben eine kleine Andacht zusammengestellt, die Ihnen ein paar österliche Worte und Gedanken ins Haus bringt.
Seine Sie gewiss: Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja!


Nun ist Hoffnungszeit

Liebe Gemeinde, weil unsere Ostergottesdienste nicht stattfinden können, haben wir Ihnen eine Osterandacht für zu Hause geschrieben. So können wir miteinander verbunden sein in Gedanken und im Gebet. Frohe Ostern! Bleiben Sie behütet!

Hier geht es weiter zur ganzen Andacht mit Gebeten, Predigt und Segen. Und hier finden Sie das Lied zur Osterandacht.


Viel mehr rund um Ostern

  • In diesem Jahr können wir nicht wie üblich unser Osterfest feiern und keines der Feste, die schon in der Woche davor dazu gehören. Das stimmt uns traurig.

    Gerade die Tage die uns zu Ostern führen und das Osterfest selber sind aber für uns und unseren Glauben besonders wichtig.

    Die Einsetzung des Abendmahls am Gründonnerstag hat uns die enge Verbindung zu Jesus geschenkt, die für unser Leben und für die Versicherung des Glaubens immer wieder wichtig ist. - Am Karfreitag bedenken wir den Tod Jesu, der uns auf eine unfassbare Weise freigemacht hat von allem, was uns von Gott trennen kann und uns Gottes Liebe neu gezeigt hat. - Und das Osterfest schließlich lässt uns das Leben feiern, auch das ganz neue Leben aus Gottes Hand.

    So viele wichtige Gedanken, soviel wichtige Erinnerungen dürfen nicht einfach vergessen werden. Gerade in den Zeiten, in denen wir uns gegenseitig nicht treffen dürfen, keine gemeinsamen Gottesdienste und Feste feiern dürfen, ist die Gemeinschaft mit Gott und Jesus besonders wichtig.

    Martin Luther hat betont: Wir brauchen keinen Priester, der uns vor Gott vertritt! Wir brauchen keinen Tempel, um Gott nahe zu sein, wir können selbst priesterlich handeln und Gott direkt in unsere Wohnung in unser Haus einladen.

    Genau dies hat uns dazu bewogen, Ihnen und euch eine kleine Anleitung (pdf-Datei) weiterzugeben, um das Abendmahl als „Agapemahl“ zuhause zu feiern und damit die Nähe Gottes zu erfahren. Nur Mut, es wird gelingen!

  • Unsere musikalische Meditation zu Karfreitag finden Sie auf unseren musikalischen Seiten.


Osterbriefe

Dieses Jahr ist alles anders: Kein Osterfeuer, kein Osterfrühstück mit der ganzen Familie und der große, festliche Gottesdienst am Ostermorgen findet auch nicht statt. Um uns und unsere Lieben zu schützen, müssen wir zu Hause bleiben.

Aber Ostern ausfallen lassen? Auf keinen Fall! Wir wollen als Gemeinde feiern, aneinander denken, miteinander beten und die Gemeinschaft lebendig machen: Mit Osterbriefen!

Die Idee: Wir versenden als Gemeinde Osterbriefe, die nicht nur eine Andacht enthalten, sondern auch einen persönlichen Gruß von je einem Gemeindemitglied. Bunt und herzlich. So wie Ostern ist: lebendig!

Dafür sind alle gefragt! Jung und Alt, Groß und Klein! Wir freuen uns über deine Mithilfe!

weiterlesen ... (pdf-Datei)


Gedanken zu Palmarum

Mit einem Straßenfest startet die Karwoche, mit Pauken und Trompeten, ein Einzug, wie für einen König. Das Volk ist auf der Straße. Den wollen sie sehen, ihm zujubeln und feiern, denn nun soll alles anders werden.

Doch ein paar Menschen ist es mulmig, ahnen sie doch nichts Gutes. Auch mir ist es mulmig zumute. Dieses Jahr ist nichts wie sonst. Was macht die Ausnahmesituation mit mir? Es ändert sich etwas im Kopf.

Worte eines Adventsliedes von Paul Gerhardt helfen mir, mich zu besinnen. Ich finde Ruhe und einen klaren Kopf in diesen Zeiten. Meine Gedanken bekommen Raum und festigen sich.

Gudrun Kühn-Hoppe (Kirchenmusikerin)


Passionsandacht vor Palmarum

„Am Boden!“

Das Bild von Sieger Köder – „Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz“ – ist aus dem Weg Jesu genommen, der ihn zum Kreuz führt. Das Bild zeigt deutlich: Das Kreuz ist eine zu schwere Last, der Weg ist zu weit, die Anspannung zu groß. Und die sengende Sonne am wolkenlosen Himmel ist Zeichen der Hitze, die die Szene umgibt. Hat auch der Himmel kein Einsehen? Jesus hier ganz allein unter der schweren Last.

Das Kreuz erdrückt Jesus: Kaum, dass er seinen Kopf und die Hände noch ausstrecken kann. Die Augen geschlossen. Da ist keine Kraft mehr sichtbar, die zum Aufstehen nötig wäre.

Das Kreuz auf unseren Schultern kann uns auch drücken, erdrücken! Die Last kann auch für uns zu schwer werden. Die Kräfte, die nötig wären, um sich wieder aufzurichten, reichen scheinbar nicht.

Eine Krankheit, die nicht mal eben mit etwas Medizin oder vielleicht sogar einer Operation beendet wäre. Die einfach zeigt, dass sie sich nicht so einfach besiegen lässt. Schmerzen und Einschränkungen gehören dazu. Das alles zwingt zu Boden.

Der Abschied von einem Menschen. Er ist geliebt und von der eigenen Seite gar nicht wegzudenken, ist für immer gegangen. Die Leere: das fehlende Gegenüber, die Pläne für weiterer Gemeinsamkeiten, alles ist plötzlich abgeschnitten. Das zwingt zu Boden.

Die Angst vor dem Virus, diese unheimliche, ungreifbare Gefahr. Manchmal steht sie ganz präsent vor uns. Die Sorge für meine Gesundheit – aber oft auch viel mehr die Sorge um die, die ich liebe.

Ganz unterschiedlich kann das Kreuz auf unseren Schultern aussehen, uns unterschiedlich stark zu Boden zwingen. Manchmal sehen wir noch die Auswege, aber oft genug ist der sprichwörtliche „Tunnel“, in den wir hineinschauen, noch sehr, sehr dunkel. Das Licht an seinem Ende ist kaum zu sehen.

Aber gerade der, der auf dem Bild im Staube liegt, erdrückt von seinem Kreuz, weiß, wie es um uns steht. Jesus kennt unsere Erfahrungen, hat sie durchgemacht bis hin zu seinem Kreuz, bis hin zu seinem Tod. Manchmal bleibt das für uns einfach eine Geschichte, die wir hören. Manchmal sehr fern von dem, was wir gerade empfinden und erleben.

Aber manchmal ist es auch genau das Gegenteil: Gerade weil Jesus das alles kennt und durchgemacht hat, kann er uns besonders nahe sein. Können wir uns an ihn wenden, selbst mit halben Sätzen und gestammelten Worten – ja, auch mit einem verzweifelten Stöhnen. Das geht, weil wir wissen, dass er das alles kennt und uns auch in dieser Situation versteht. Da braucht‘s keine langen Erklärungen, da reicht der Blick auf ihn. Und es ist egal, ob wir Angst oder Verzweiflung oder einfach Hoffnungslosigkeit in uns spüren.

Aber gerade weil wir wissen, dass mit dem Kreuz nicht alles zu Ende war, gibt es auch die Hoffnung auf ein gutes Ende bei uns. Wobei das, was gut ist, sich tatsächlich erst am Ende zeigen wird.

Jesus musste auch erst durch den Tod gehen, um das Leben zu gewinnen. Er hat viel Leid und Erniedrigung ertragen müssen, um dann doch auf ganz andere Weise mit dem Leben davonzukommen.

Darum nehmen wir uns in diesen Wochen die Zeit, über den schweren Weg Jesu nachzudenken, weil dieses Nachdenken uns helfen kann, unsere schweren Wege besser durchzustehen – auch wenn sie manchmal sehr erdrückend sind und uns als unbegehbar erscheinen.

Aber der Himmel hat eben doch ein Einsehen und lässt uns nicht im Staube liegen.

Amen.

Lutz Bruhn


Die lauten Zeiten sind vorbei

Man musste sich schon fast die Ohren zuhalten, wenn eine Gruppe im Spieleraum des Christophorushauses sich am Billardtisch, im Tischkicker, beim Tischtennis und beim Air-Hockey austobte ...

Kurz vor Weihnachten wurde – ein „Geschenk“ – eine Schallschutzmaßnahme umgesetzt: eine Deckenisolierung, die den Lärm- bzw. Schallpegel erheblich gesenkt hat. Möglich wurde diese ersehnte Verbesserung im Kostenumfang von 8119,37 € durch die Bewilligung von Sondermitteln des Bezirksamtes Eimsbüttel in Höhe von 6000 € für die Schallschutzmaßnahme für den Spiele- und Bewegungsraum im Jugendkeller. Wir danken allen, die unseren Antrag im Bezirk Eimsbüttel unterstützt haben! Ebenso danken wir dem Verein zur Förderung gemeindlicher Kinder und Jugendarbeit e. V. für 500 € als Drittmittel.

Besonders freuen sich Kinder- und Jugendgruppen, die diesen Raum gern und intensiv nutzen, und auch die betreuenden Gruppenleitungen.

Marion Voigtländer, Gemeindepädagogin